Unbedingt beachten!

Die Veranstaltung von Pokerturnieren sind in Deutschland (16 Bundesländer) generell nicht genehmigungsfähig. Bei dem Kartenspiel Poker handelt es sich nach der Rechtsprechung um ein Glücksspiel, da die Entscheidung über Gewinn und Verlust nicht wesentlich von den Fähigkeiten, Kenntnissen und/der Aufmerksamkeit der Spieler abhängt, sondern allein oder hauptsächlich vom Zufall. Deshalb ist in Deutschland die Veranstaltung des Glückspiels Poker auch nur in den staatlich konzessionierten Spielbanken erlaubt.
Nach Auffassung der Behörden in Deutschland ist das gewerbsmäßig veranstaltetes Pokerspiel erlaubnispflichtig, jedoch nicht erlaubnisfähig, da solche Veranstaltungen ausschließlich den staatlich konzessionierten Spielbanken sowie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannten Veranstaltungen vorbehalten sind.
Für ein Pokerturnier kann keine Erlaubnis nach §33d Gewerbeordnung erteilt werden, da Poker ein Glückspiel ist.
Der Turnierteilnehmer muss sich vergewissern, das er sich bei der Teilnahme an einem Pokerturnier nicht nach dem (§284 a. StGB) strafbar macht.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Der Glücksspielstaatsvertrag gilt ab 1.1.2008: Die Beteiligung eines Internet-Users an einem Online-Pokerspiel kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen! Eine komplette Expertenanalyse findest du bei pokerstrategy.de!

   

Argument: US Gutachten Poker ist kein Glückspiel vom 26.11.2007 (Originallink = ohne Haftung !!) hier die wichtigsten Zitate:

 
Eine Pokerhand wird nur in den seltensten Fällen bis zum „showdown“ gespielt. In 80 % der im Verlauf eines Pokerturniers gespielten Hände wird der „pot“ bereits vor dem „showdown“ allein durch das Setzverhalten der Spieler bzw. dadurch gewonnen, dass alle Mitspieler – bis auf einen – die Hand aufgeben, indem sie ihre Karten „folden“. In den weit überwiegenden Fällen wird also der Spielausgang nicht durch ein zufälliges Ereignis (Kartenverteilung/„showdown“), sondern durch Aktionen im Rahmen der Setzrunden entschieden.
   
... Schließlich wird darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer eines Pokerturniers auch von Händen profitieren können, an denen sie aus strategischen Gründen selbst überhaupt nicht beteiligt sind. Diese Strategie ist vor allem im Stadium eines Turniers zu beobachten, wenn nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen, bevor die übrigen Spieler die Geldränge erreichen. Ein solches Spielverhalten bzw. eine solche Strategie hat mit Glück nichts zu tun.
   
Um diese These auf Poker anzuwenden bzw. zu prüfen, wurden verschiedene Computerprogramme mit unterschiedlicher Komplexität erstellt. Jene Computer traten anschließend in einer vereinfachten Form des Texas Hold'em gegeneinander an. Das Ergebnis war eindeutig:
Der Computer, der seine Entscheidungen nur zufällig traf, wurde Letzter. Je komplexer die programmierte Spielstrategie war (z. B. Berechnung von Odds und Outs, gelegentliches Bluffen, Einbeziehung des Spielstils des Gegners), desto besser schnitt der jeweilige Computer ab. Der Computer mit den größten strategischen Fähigkeiten landete dementsprechend auf dem ersten Platz.
   
   

Massnahme: Einführung einer PokerWertzahl (PWZ) analog zum Schach (SchachDWZlink = ohne Haftung!!)

 
   
Derzeit werden zwar viele Ranglisten von verschiedenen Veranstaltern geführt - aber hier ist der Kritikpunkt das einfach Punkte für erreichte Plätze addiert werden. Das bedeutet "viel spielen = viele Punkte" !
   
Ziel Die Ausgestaltung des Wertungssystems hat zum Ziel, die Spielstärke der (Schach-)Pokerspieler möglichst genau in den (D)PWZ abzubilden. Dabei muss das Wertungssystem einen Kompromiss eingehen zwischen der Stabilität der DWZ, basierend auf den früheren Turnierresultaten, und der Aktualität der DWZ, die sich in der aktuellen Turnierleistung widerspiegelt.
   
Notwendige Anpassungen an Poker NL- S&G Die Pokerwertzahl wird derzeit inoffiziell von der Pokerbundesliga in einer "PreBetaPhase" getestet!
Inwieweit weitere Anpassungen erforderlich sind sollte die Praxis zeigen!
Die Bestandteile der DWZ / PWZ:

--> Die Pokerwertzahl HIER ! <--